Traum vom Zirkusmädchen

Ich wär so gern ein Zirkusmädchen. Über Seile tanzen, ganz laut lachen, das Publikum verzaubern,  entführen in eine andere Welt, eine Welt voller Träume. Die Augen leuchten und ich ziehe weiter, an einen anderen Ort. Baue wieder mein kleines Zelt auf, lade alle ein und wir tanzen weiter …

So langsam muss ich mir etwas einfallen lassen, wohne ich jetzt noch so wunderschön in unserer Academia de la Vida, müssen wir hier zum Herbst hin leider alle ausziehen. Also die Frage: Was nun? Was tun? Ein neues Bauernhausprojekt hier in der Gegend? Nächte haben wir darauf verwendet, herauszufinden, welcher Ort um Stuttgart alles noch in unter einer halben Stunde mit der Bahn erreichbar ist (hier findet ihr die Karte), haben die Stadtverwaltungen angeschrieben und im Internet gesucht, alles nicht so einfach. Und ein komplett Projekt mit Umbau und so weiter und sofort, wenn die meisten von uns doch nur noch 1 bis maximal 2 Jahre in der Gegend bleiben udn in Hinblick auf Abschluss usw. … naja, so ein Wohnprojekt ist definitiv wunderschön, nirgends lebe ich lieber als in unserer Academia, aber eben auch eine rießen Protion arbeit, ganz besonders, wenn man soetwas wieder von vorne anfängt.

Aber da war doch noch was anderes: Der Bauwagen. Ganz Peter Lustig, so habe ich mir das als Kind schon vorgestellt, wollte ich unbedingt in einen Bauwagen ziehen! Also: Wenn nicht jetzt, wann dann? Habe ich den Sommer über doch dieses Jahr doch gut Zeit und vereisen will ich ja auch nicht, bleibe ich die Monate, die wir noch haben, doch lieber zuhause – der Garten und das ganze Gemüse wollen gepflegt sein.

Aber auch hier stellt sich heraus: Leichter gedacht, als getan. Irgendwie will hier kaum einer seinen Bauwagen loswerden und wenn, dann gut überteuert, mit durchgeweichtem Boden und verrostetem Untergestell. Und am liebsten wäre mir dann natürlich auch einer aus Holz und keine verrostete Blechwanne. Oke, mit so viel Extrawünschen, vielleicht doch lieber selbst bauen? Dann ist das gute Stück auch aus Holz und ganz nach meinen Vorstellungen! Naja, oder wie wärs dann doch mit einem Transporter? Der super-Vorteil: Das Zuggefährt ist dann gleich inklusive und etwas älter, gebraucht, ohne sonderliche Spezialausstattung, auch verhältnismäßig günstiger.

Wahrscheinlich wirds zwar schwieriger, den entsprechend wohnlich zu gestalten, aber wenn mans geschickt anstellt, klappt bestimmt auch das. Die Idee gefällt mir immer besser, mein ganzes Hab und Gut auf einer Ladefläche, immer bereit zum Aufbruch, ein leben als Nomadin, ein bisschen wie ein Zirkusmädchen.

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