#jpt17

Jugendpolitiktage, 05.-07.05.2017, Berlin.

Vor einigen Monaten hatte ich mich dafür beworben, vergangenes Wochenende war es dann so weit und ich konnte an den „Jugendpolitiktage 2017″ in Berlin teilnehmen. Selbstverständlich traf ich dort einige der „üblichen verdächtigen“ aus den Landesschülervertretungen und anderen Verbänden, aber waren unter den 450 Teilnehmenden natürlich auch sehr viele spannende neue Gesichter. Stattgefunden hat die Veranstaltung direkt vor dem Hauptbahnhof, auf dem Washingtonplatz. Von Freitag bis Sonntag konnten wir an Foren zu verschiedenen Themen und einer Arbeitsgemeinschaft (von ca. 20 Personen) zu einem davor selbstgewählten Thema besuchen. In meiner Arbeitsgemeischaft haben wir uns mit politischer Bildung beschäftigt. Provokant und persönlich sollten die Angebote sein, jeweils ihre eigene Zielgruppe ansprechen. Auch hier konnte ich einiges für mich und die zukünftige Vereinsarbeit mitnehmen.

Besonders beeindruckt haben mich in den Tagen aber zwei Persönlichkeiten:

Irmela Mensah-Schramm, die „Super-Oma“, wie sie einer aus dem Publikum nannte. Seit über 30 tourt sie durch die Republik, entfernt ausländerfeindliche Parolen, Sticker, übermalt Hakenkreuze mit Herzen, erstickt rechte Hetze im Keim. Und so saß sie da auf dem Podium, gab eine ihrer Erfahrungsgeschichten nach der nächsten zum Besten – eine Frau die sich von nichts unterkriegen lässt, faszinierende Person.

Und so gings gleich weiter, mit dem nächsten Highlight, mit GIGO FLOW und seinem Projekt mit den Kindern vom Haus der Jugend in Berlin, Wedding und ihrem Auftritt (ab Minute 5:35).

Ich hab mich immer gefragt, und mache das immer noch, was das eigentlich ist, was uns Menschen so bewegt, was diese „öffentliche Meinung“ so prägt, und ich bin nach wie vor überzeugt: Musik ist einer der Wege, der dabei eine enorme Kraft hat. Für den, der sie hört und ganz besonders auch für den, der sie produziert – und hier die Kinder, die für ihr Haus der Jugend rappen. Und das hat mir wieder mal gezeigt: Es sind auch die Kinder, die wir so oft vergessen, an denen aber so viel hängt.

Mit allemöglichen Foren und einer Arbeitsgemeinschaft zum Thema „Neue Kultur der politischen Bildung“ gings weiter. Viele interessante Gespräche folgten, und sicherlich auch ganz viel, das super reinpasst auch in unseren Verein DIY (Democracy It Yourself) der sich einsetzt für eine gelebte Demokratie, für junge Menschen, ihre Ideen für eine bessere Welt, dass sie keine bleiben, sondern Realität werden. Ich bin motiviert!

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